Kafka-Alarm beim Schlossgeist!

Franz Kafka im Deutschkurs – mal ganz anders!
Franz Kafka (1883-1924)

Franz Kafka (1883-1924)

Auf dem Lehrplan stand für den Grundkurs Deutsch der JgSt. 11 „Die Verwandlung“ von Franz Kafka. Fast alle Schülerinnen und Schüler hatten eine dramatisierte Version der Erzählung schon in Bad Berleburg auf der Bühne gesehen. Daher entschieden wir uns, uns diesem Stück Literatur ganz anders zu nähern als sonst im Oberstufen-Deutschunterricht üblich: gruppenweise erstellten die Schülerinnen und Schüler in produktiver Auseinandersetzung mit dem Original verschiedene „Kunstwerke“: ein Plakat, einen Comic, ein Buchcover, ein Hörbuch, abgewandelte Erzählungen und einen Lexikonartikel. Einen Teil diese Werke könnt ihr nun hier im Schlossgeist bestaunen! Viel Freude dabei!

 

Kafkas Verwandlung – Der Comic

La Tarantula

La Tarantula

tarantel-46d9e8a1-cb9d-48e6-9a51-8e466f2f0770

Als Kevin Wollny eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem Ungeziefer verwandelt. Er lag auf seinem behaarten Rücken und sah, wenn er den Kopf ein wenig hob einen ebenso behaarten Bauch. Seine Gliedmaßen hatten sich verdoppelt und waren noch behaarter, als sonst. Plötzlich stürmte Chantal, seine nervige kleine Schwester in sein Zimmer, um ihn zu wecken. Mehr lesen »

Schulsanitätsdienst und Schülerbibelkreis suchen neue Teilnehmer

Schülerbibelkreis klingt ziemlich lahm, oder ? Ist es aber nicht. Wir treffen uns immer Freitags in der 2. Pause in Raum. Ihr seid herzlich eingeladen, uns einmal zu besuchen. Anmelden braucht ihr euch nicht, aber wenn ihr mehr Infos wollt, könnt ihr uns gerne fragen. Wir sind Kezia-Leonie Schäfer (Jgst. 12), Larissa Maria Schäfer (Jgst. 12), Jannik Spies (Jgst. 10) und ich (Simon Spies (Jgst. 10)).

Ebenso sucht auch der SchulSanitätsDienst (SSD) interessierte Schüler, die helfen wollen, den Schulalltag durch ihr Engagement sicherer zu machen. Da Ende Januar eine Ausbildung stattfinden soll, sollten sich diese Schüler möglichst schnell bei Jannik Spies (Jgst. 10), Herrn Rohrbach oder mir (Simon Spies (Jgst. 10)) melden.

 

Egal bei was, wir freuen uns auf euch !

Ein Tag im Berleburger Gericht

Am 11.11.2014 fuhren die Schüler und Schülerinnen der Rechtskunde AG der Klassen 9 in das Gericht nach Berleburg. Als erstes mussten die Jugendlichen, sowie die Lehrer, durch eine Sicherheitsschleuse. Dort wurde der Körper nach metallenen Gegenständen abgesucht. Als dann alle im Gerichtssaal saßen, kam ein Richter und erklärte den Schülern, wer wo saß. Der Richter sitzt beispielsweise auf einer Erhöhung und neben ihm schreibt eine Person alle wichtigen Fakten, auf einem Computer, auf.

Dann kam der erste Angeklagte in den Raum. Dieser wurde wegen Betrugs von einer Firma angeklagt. Der Mann solle einige Schrauben von dieser Firma bestellt haben, doch er konnte sie nicht bezahlen. Diese wurden natürlich zu seinem Betrieb geliefert. Der Angeklagte warf ein, dass er unter anderem Ware bekommen hätte, die er nicht bestellt habe. Der Angestellte der betroffenen Firma der Schrauben, meinte, dass es manchmal EDV- Fehler gäbe. Das dann beispielsweise ein Kunde gesperrt wird, weil er nicht zahlen kann. Wenn so etwas vorkommt, werden alle Bestellungen, die noch im Raum stehen gestoppt und der Kunde bekommt seine Ware erst, wenn er wieder zahlen kann.

Der Mann meinte, er wolle niemanden betrügen und hätte die versucht die Firma anzurufen, damit die unbestellte Ware abgeholt werde, doch er würde niemanden erreichen, der dafür zuständig ist. Die Buchhaltung, wo alle Bestellungen aufgelistet sind, würde der Buchhalter des Betriebs verwalten. Der Herr hätte diese Unterlagen nicht und müsse warten, bis er seinen Angestellten erreichen könne. Dann wurde die Verhandlung unterbrochen und der Fall geht weiter, wenn die notwendigen Unterlagen vorliegen.

Dann gab es eine kurze Pause.

Der nächste Fall handelte von einem Unfall. Der Fahrer war schon vorbestraft wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Er sagte, dass er sich nicht an den Unfall erinnern könne. Seine Bewährungshelferin sagte, dass er süchtig sei nach Antidepressiva/ Medikamenten. Er sagte, dass er schon öfters eine Überdosis der empfohlenen Menge an Amphetaminen genommen habe. Wenn er dies tut, kann er sich meistens an Stunden oder Tage seines Lebens nicht erinnern.

Als der Unfall passierte, stand er wieder neben sich. Er hatte wieder eine Überdosis von seinem Medikamenten genommen. Der Unfall passierte im Mai 2014 auf dem Weg von Schameder nach Leimstruth. Der Fahrer arbeitete bei einer Autoaufbereitungsstelle und fuhr dort mit einem Ford davon. Der Mann fuhr normal eine Weile auf der Landstraße. Dann lenkte er irgendwann plötzlich in einen LKW ein. Der Fahrer vor ihm hörte nur einen lauten Knall und hielt an. Er stieg aus und sah das kaputte Auto, sowie den LKW Fahrer. Als der Unfallverursacher im Krankenhaus aufgewacht war, konnte er sich an nichts erinnern.

Die Staatsanwältin forderte wegen der Vorstrafen 8 Monate Gefängnis ohne Bewährung, sowie eine 2-jährige Führerscheinsperre. Als Begründung meinte sie, dass er sonst nicht aus seinen Suchtproblemen rauskäme. Dort könne er von seiner Sucht loskommen. Außerdem seien viele Menschenleben in Gefahr gewesen, was die Sache noch schlimmer macht.

Der Richter verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 8 Monaten ohne Bewährung, einer Geldstrafe sowie einer Führerscheinsperre von 2 Jahren. Außerdem hat er die Kosten für das Verfahren zu tragen.

 

Ein fragwürdiger Trend: E-Shishas

Quelle: BZgA

Quelle: BZgA

Ganz klar: E-Shishas sind der neue Trend auf Schulhöfen und da kein Nikotin,Tabak und Teer enthalten ist, können Jugendliche sie sich problemlos an Tankstellen besorgen. Zudem sehen sie aus wie Kugelschreiber, wodurch sie harmlos erscheinen. In der Klasse 8b führten wir eine anonyme Umfrage zu diesem Thema durch, die zeigte, dass nicht alle abgeneigt sind.

Mehr lesen »

« Ältere Einträge